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BORKENKÄFER IN NÖ 2017

Die extrem heiße und trockene Periode des Frühsommers 2017 hat die Aktivität der Fichtenborkenkäfer in weiten teilen des bezirkes Amstetten doch sichtbar anwachsen lassen.

Bei dem vom Niederösterreichischen Landesforstdienst durchgeführten Borkenkäfermonitoring ist teilweise in manchen Gebieten eine sehr hohe Populationszahl bei den beiden für Fichte gefährlichsten Borkenkäferarten festzustellen. Besonders in den letzten Wochen ist vermehrt Stehendbefall und das sehr rasche Auftreten von Käferlöchern zu bemerken.

Das Hauptaugenmerk der Bezirksforstinspektion liegt deshalb auf einer möglichst intensiven Kontrolle der Fichtenbestände in den besonders gefährdeten Gebieten, aber auch in der Motivation der Waldbesitzer, in auftretenden Käferlöchern umgehend das Schadholz zu beseitigen, um weitere gefahrdrohende Borkenkäfermassenvermehrungen möglichst schon von Anfang an zu unterbinden. Besonders wichtig ist es derzeit, die Fichtenbestände nicht nur vom Gegenhang aus zu beurteilen, sondern vor allem auch auf Stehendbefall bei noch grünen Kronen zu durchforschen. Dabei ist auf das Vorhandensein von Einbohrlöchern, Bohrmehl bzw. auf das Ablösen der Rinde am Stamm zu achten.

Intensive, rechtzeitige Waldbegehungen kommen billiger, als verspätete Bekämpfungsmaßnahmen!

Genaue Auskünfte über die Borkenkäferproblematik sowie die erforderlichen Gegenmaßnahmen und fundierte fachliche Beratung erhalten die Waldeigentümer bei der Bezirksforstinspektion der Bezirkshauptmannschaft Amstetten (07472/9025/21624) sowie beim Forstsekretär der Bezirksbauernkammern (0664/6025924304).

INFORMATION - BORKI 2017

Freitag, 14. Juli 2017