St. Pantaleon-Erla

Rotes Kreuz St. Valentin übersiedelt nach St. Pantaleon-Erla

Bezirksstelle St. Valentin wird neu gebaut – Investition in die Zukunft des Roten Kreuzes. Moderner Neubau am bestehenden Standort schafft optimale Bedingungen für Bevölkerung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Rettungsdienst.

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Die Bezirksstelle des Roten Kreuzes St. Valentin wurde im Jahr 1986 errichtet und hat über Jahrzehnte wertvolle Dienste für die Bevölkerung geleistet. Die Anforderungen an den Rettungsdienst, den Katastrophenschutz und die Verwaltung haben sich seither jedoch grundlegend verändert. Das bestehende Gebäude entspricht den heutigen betrieblichen und technischen Anforderungen nicht mehr.

Die Fahrzeuggaragen sind für moderne Einsatzfahrzeuge zu klein dimensioniert, die Verwaltungsflächen reichen längst nicht mehr aus und auch die technische Gebäudeausstattung ist in die Jahre gekommen. Darüber hinaus entsprechen die Energieeffizienz sowie die klimatischen Bedingungen im Gebäude nicht mehr den heutigen Standards.

Nach intensiver Prüfung mehrerer alternativer Standorte fiel die Entscheidung, die Bezirks-stelle am bestehenden Standort neu zu errichten. Andere Liegenschaften konnten aufgrund wirtschaftlicher oder technischer Rahmenbedingungen – beispielsweise einer Lage im Überschwemmungsgebiet – nicht weiterverfolgt werden.

Während der rund 18-monatigen Bauzeit wird der Dienstbetrieb in St. Pantaleon-Erla (ehemaliges Feuerwehrhaus) ab August 2026 fortgeführt. Damit ist sichergestellt, dass die Versorgung der Bevölkerung ohne Einschränkungen gewährleistet bleibt.

Moderner Neubau für die Anforderungen von morgen

Das Planungskonzept der Alfalinear ZT GmbH sieht einen zweigeschossigen Neubau mit einem Kellergeschoß zur Unterbringung der Haustechnik vor. Im Eingangsbereich der Dienststelle sind Parkplätze vorgesehen, um eine funktionale und gut erreichbare Zufahrt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Besucher sicherzustellen. Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und erhält eine moderne Metallfassade.
Besonderes Augenmerk wird auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und zeitgemäße Arbeitsbedingungen gelegt. Geplant sind unter anderem:

• eine Luft-Wasser-Wärmepumpe beziehungsweise – sofern technisch möglich – eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe,
• Free Cooling über die Wärmepumpenanlage,
• eine moderne Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung,
• energieeffiziente LED-Beleuchtung sowie
• eine Photovoltaikanlage zur nachhaltigen Stromerzeugung.

Mit dem Neubau entstehen zeitgemäße Arbeitsplätze für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie optimale Rahmenbedingungen für einen leistungsfähigen Rettungsdienst.

Zeitplan

Der Baubeginn ist – vorbehaltlich eines positiven Baubescheids – für September 2026 vor-gesehen. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes ist für Februar 2028 geplant.
Als Generalübernehmer und Projektleiter fungiert die RKNÖ Errichtungsgesellschaft GmbH. Für die Planung und die örtliche Bauaufsicht zeichnet die Alfalinear ZT GmbH verantwortlich.